In Erinnerung an Dani und Dennis
Der 4. Todestag

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Der 4. Todestag 14.06.2013 !


 

Glashaus - Haltet die Welt an

 

 

Und immer wieder stellt sich uns die Frage:

War es wirklich ein Unfall oder steckte mehr dahinter ... ?

Ich möchte Euch heute erzählen was mir seit diesem grauenvollen Tag, dem 14.06. 2009 zugetragen wurde !

Wie ihr wisst bin ich Busfahrer und komme so viel mit Menschen zusammen. Als ich einige Monate danach für einen Kollegen die Tour nach Medelby wo Dani Fussball spielte fuhr, sprach mich ein junger Mann an. Mensch sagte er, du bist doch Danis Papa, wir kennen uns von Danis 18ter Geburtstagsparty. Erzähl doch mal wie ist das denn passiert, ich kannte Dani gut, haben auch viel zusammen gechattet.

Ich sagte ihm das der Unfallgegner wohl seine Zigaretten unterm Beifahrersitz gesucht hat und dabei das Lenkrad verzog und in den Gegenverkehr gekommen ist wo ihm dann grade Dennis und Dani entgegen kamen. Allerdings ist es mir ein Rätsel wie man so lange nach unten schaun kann bis man mit dem Linken Vorderrad auf einer breiten Bundesstrasse schon auf dem linken Randstreifen ankommt, Dennis Vater und ich haben versucht das nachzustellen und der muss sich mindestens 10 - 12 Sekunden nach unten gebückt haben, hätte er mal wieder auf die Strasse geschaut, hätte er gemerkt wo er ist und das ihm Dennis und Dani entgegen kamen, denn die Strecke ist dort etliche 100 m einsehbar und es gibt keine Bremsspuren von ihm, nur von Dennis direkt an seinem rechten Fahrbahnrand.

Darauf hin meldete sich ein ca. 13 jähriger Junge in das Gespräch der hinter mir saß und sagte: Der hat nicht nach unten geschaut, wir fuhren direkt hinter Dani und Dennis und wie wir sahen das der rüber zog haben wir direkt auf den Fahrer geschaut und dachten noch was macht der da! Der hat den Kopf die ganze Zeit oben gehabt und hat einfach auf die Beiden drauf gehalten.

(Das würde dann auch erklären warum es vom Unfallgegner keine Bremsspuren gab!)

Er erzählte weiter, auf die Frage hin ob er das der Polizei erzählt hat ,sagte er das sie nach dem Unfall ihren Verbandskasten suchten und das dann ca das 4. Auto was aus Richtung Flbg. anhielt, jemand angelaufen kam und sagte "Ich bin Arzt, ich bin Arzt " darauf hin konnten wir eh nicht viel machen und weil wir das ganze Auto voll mit Speiseeis hatten sind wir dann umgedreht und nach Hause gefahren. Außerdem wußte er noch einige Detais die nur einer wissen konnte der dabei war.

Diese Aussage ließ mir keine Ruhe und ich setzte mich mit den Ersthelfern in Verbindung, einer erzählte dann.

Er sagte mir das genau das Fahrzeug ihn und den vor ihm fahrenden Beriner Urlauber, ca 2 km vor Schafflund im Wallsbüller Wald überholte, danach aber nicht gleich wieder einscheerte sondern links blieb obwohl er schon 6-7 Fahrzeuglängen Platz hatte und von vorne Gegenverkehr kam der schon gefährlich nahe dran war, erst in letzter Sekunder riss er sein Fahrzeug wieder rüber und gab Gas! Dann verlor ich ihn kurz aus den Augen. Das das gut ging, da haben wir uns alle gewundert. Einen Km hinter Schafflund lag er dann im Graben und hatte Dennis und Dani "übern Haufen" gefahren und getötet. Ich hielt sofort an und lief zum Unfall Fahrzeug aus dem Niels M. kletterte der als erstes sagte,:

"Lass mich sterben, lass mich sterben!"

(Meine Frage die sich da auf tut, warum sagt einer das, wenn er es nicht grade vor hatte ??)

Unsere Therapeutin die uns seit dem betreut, sagte dazu wenn es Klick macht im Kopf ist es egal was ihm entgegen kommt, ob LKW, Bus oder Motorrad. Wenn er sich hinter Schafflund dann gesagt hat der Nächste ist meiner. Und das waren Dani und Dennis. Im Wald hat er wohl noch mal Angst bekommen und hat dann allen Mut neu zusammen gefasst.

Nachdem Niels M. dann mit einer kleinen Platzwunde am Kopf ins Flensburger Krankenhaus eingeliefert wurde und die Polizei ihn dort gleich zur Rede stellen wollte, wie das passiert ist, sagte er nur er wolle jetzt keine Aussage machen und sich erst anwaltlich beraten lassen. Ein paar Tage später kam dann die Geschichte mit den Zigaretten auf den Tisch.

(?? Ein Anraten des Anwaltes damit man ihm keinen Vorsatz nachweisen kann ??)

Mit einem Pflaster am Kopf konnte er dann nach hause gehen.

Der Ersthelfer erzählte der Polizei an der Unfallstelle was er vorher im Waldstück erlebt hatte, doch die ließ es mit einem "JaJa" auf sich beruhen. In der folgenden schriftlichen Zeugenaussage wurde dann gefragt wie sich der Unfall zugetragen hat und was gesehen wurde. Da er ja erst kurz nach dem Unfall eingetroffen war und er es nicht direkt gesehen hatte konnte er ja keine weiteren Angaben zum Hergang machen. Das nahm dann später das Gericht zur Rechtfertigung eines Urteils mit Strafbefehl, also ohne Gerichtsverhandlung, da es ja keine Zeugen zu vernehmen gab.

Einige Zeit später malte mein Schwager in der Nachbarschaft vom Unfallgegner beruflich eine Wohnung, wobei schnell das Thema Dani und Dennis zur Sprache kam da die Bewohner Dennis von seiner Arbeit her kannten. Man erzählte ihm das Niel M. wohl hochverschuldet sein soll und sein ganzes Geld und mehr beim Internet Poker verspielt. Dazu kann ich nur sagen, das seit bestehen dieser Homepage immer wieder Zugriffe aus einem Forumsbeitrag von Poker Strategie.com auf unserer Page stattfinden.

(Sollten die Schulden das Motiv für einen Selbstmord sein ? Fragen über Fragen !!)

Desweiteren erzählten mir Krankenwagenfahrer im Vertrauen das sie den Verursacher schon mehrere male wegen Siuzitversuche vor diesem Tag ins Krankenhaus gebracht hätten und sie vermuten das dieser "Unfall" wohl nur ein weiterer Versuch war.

Ich erzählte das alles einem alten Schulfreund der Oberkommisar bei der Bundespolizei ist, auch er war der gleichen Meinung. Er setzte sich darauf hin mit der Mordkommision Flensburg in Verbindung, welche mich tags darauf zu einem Gespräch baten. Nachdem ich alle Aussagen vorgelegt hatte, schlossen sie sich meine Meinung an und neue Ermittlungen begannen.

3 Monate später erhielt ich ein Schreiben der Staatsanwaltschafft das die neuen Ermittlungen nicht zur Wiederaufnahme des Verfahrens reichen würden, da es keine stichhaltigen Beweise gibt, da Niels M. keinen Abschiedsbrief noch irgendwelchen Personen von seinem Vorhaben erzählt hat und daher könne ein Vorsatz nicht bewiesen werden.

Ende der Arbeit der Staatsanwaltsschaft.

Es blieb bei 5400,00 € Geldstrafe, zu zahlen an die Staatskasse wegen fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr und 18 Monate Führerscheinentzug.

Die Strafe durfte er in Raten zu 400,-€ zahlen und darf heute wieder Auto fahren als wenn nichts passiert ist.

Immer wenn ich Dani auf unserem großen Bild im Wohnzimmer in die Augen sehe, zerreißt es mir das Herz das ich für sie keine Gerechtigkeit erreichen kann !!

Wer hier lebenslänglich bekommen hat, sind wir als Eltern !!

Die nun, mit gebrochenem Herzen einsam auf ihr eigenes Ende warten !

Jeden Tag fahre ich auf Arbeit zweimal an der Unfallstelle vorbei und frage mich jedesmal

??   WARUM   ??

Dani und Dennis wir werden uns Wiedersehen !

 

Ein kleines Geschenk von Sylvia aus Augsburg - klein Dennis für Dani

 

Passend dazu - klein Dani für Dennis !

 

Ein Gesteck von uns

 

Ein Blumenherz von unserem lieben Freund Thomas aus der Nähe von Stuttgard

 

Ein Blumenstrauss von meinen Buskindern liebevoll gepflückt für Dani und Dennis

 

Frauke und unser liebes Patenkind / Nichte Liliana, nach 20 Jahren zurückgekehrt aus Portugal lebt sie nun wieder hier

 

Moni und Sandra unsere Freunde aus Schafflund

 

Manfred und Meike haben 2 mit Blumen besteckte Herzen und Stäuße aufgestellt

 

Die Unfallstelle - Ein Mahnmal für Alle vorsichtiger zu sein im Strassenverkehr !

 

Geliebt und unvergessen !

Seit diesem schrecklichem Tag hat unser Leben einen Riss, einen tiefen Riss der unbeschreiblich schmerzt und der Schmerz will nicht enden... !

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